Diesen Schoko-Kokos-Kuchen vom Blech musst du probieren

In deutschen Backstuben erfreut sich der Schoko-Kokos-Kuchen vom Blech seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. Diese saftige Köstlichkeit vereint die intensive Schokoladennote mit der exotischen Frische von Kokos und verwandelt jede Kaffeetafel in ein besonderes Erlebnis. Der Blechkuchen gilt als praktische Alternative zu aufwendigen Tortenkreationen und überzeugt durch seine unkomplizierte Zubereitung. Besonders geschätzt wird die Kombination aus fluffigem Teig und der charakteristischen Kokosdecke, die dem Gebäck seine unverwechselbare Textur verleiht. Mit wenigen Handgriffen und überschaubarem Zeitaufwand gelingt diese traditionelle Leckerei auch Backanfängern mühelos.

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facile

€€

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1.

Den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen. Diese Vorbereitung ist wichtig, damit der Teig später nicht am Blech haftet und sich der Kuchen problemlos lösen lässt.

2.

In einer großen Rührschüssel das Mehl mit dem Kakaopulver, dem Backpulver und einer Prise Salz vermischen. Diese trockenen Zutaten gründlich miteinander vermengen, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt und der Teig später schön aufgeht.

3.

In einer separaten Schüssel die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Dafür das Handrührgerät verwenden und etwa drei bis vier Minuten auf höchster Stufe arbeiten, bis die Masse deutlich heller wird und an Volumen zunimmt. Diese Aufschlagmethode sorgt für Luftigkeit im Teig.

4.

Das Pflanzenöl und die Milch zur Eiermasse geben und kurz unterrühren. Anschließend die Mehl-Kakao-Mischung portionsweise hinzufügen und vorsichtig unterheben. Dabei nicht zu lange rühren, sondern nur so lange, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Zu intensives Rühren würde den Teig zäh machen.

5.

Den Schokoladenteig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech verstreichen. Mit einem Teigschaber die Oberfläche glatt ziehen und darauf achten, dass der Teig auch in den Ecken verteilt ist. Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und etwa 20 Minuten backen.

6.

Während der Teig im Ofen ist, die Kokosdecke vorbereiten. Dafür die Butter in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Die Kondensmilch und die Kokosraspel hinzufügen und gut verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Diese Mischung vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen.

7.

Nach 20 Minuten Backzeit das Blech aus dem Ofen nehmen. Den vorgebackenen Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit die Kokosmasse besser einziehen kann. Die Kokos-Kondensmilch-Mischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen und mit einem Löffel oder Teigschaber glatt streichen.

8.

Das Blech zurück in den Ofen schieben und weitere 15 Minuten backen, bis die Kokosoberfläche goldbraun wird. Die Backzeit kann je nach Ofen leicht variieren, daher gegen Ende die Färbung beobachten. Der Kuchen ist fertig, wenn die Kokosschicht eine appetitliche Bräunung zeigt.

9.

Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auf dem Blech auskühlen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Kokosdecke fest wird und der Kuchen später sauber geschnitten werden kann. Die Abkühlzeit beträgt mindestens eine Stunde.

10.

Für die Schokoladenglasur die Zartbitterschokolade grob hacken und im Wasserbad oder in der Mikrowelle vorsichtig schmelzen. Dabei regelmäßig umrühren, damit die Schokolade nicht anbrennt. Die geschmolzene Schokolade über den abgekühlten Kuchen gießen und mit einem Teigschaber gleichmäßig verteilen.

11.

Die Schokoladenglasur vollständig fest werden lassen, bevor der Kuchen in Stücke geschnitten wird. Bei Zimmertemperatur dauert dies etwa 30 Minuten, im Kühlschrank geht es schneller. Den Kuchen in gleichmäßige Rechtecke oder Quadrate schneiden und servieren.

Tipp vom Chefkoch

Für eine intensivere Schokoladennote kann ein Teil der Zartbitterschokolade durch gehackte Schokoladenstücke ersetzt werden, die vor dem Backen unter den Teig gehoben werden. Wer es weniger süß mag, reduziert die Zuckermenge im Teig um etwa 30 Gramm. Der Kuchen lässt sich hervorragend vorbereiten und hält sich in einer verschlossenen Dose bei Raumtemperatur bis zu fünf Tage frisch. Zum Schneiden empfiehlt sich ein scharfes, in heißes Wasser getauchtes Messer, das nach jedem Schnitt abgewischt wird. So entstehen besonders saubere Schnittkanten. Die Kokosraspel können vor der Verwendung leicht in einer Pfanne ohne Fett angeröstet werden, was ein zusätzliches Aroma entwickelt.

Passende Getränke zum Schoko-Kokos-Kuchen

Zu diesem reichhaltigen Blechkuchen passt ein kräftiger Filterkaffee hervorragend, dessen Röstaromen die Schokoladennote unterstreichen. Alternativ harmoniert ein Ceylon-Schwarztee mit seiner leichten Zitrusnote wunderbar mit der Kokoskomponente. Für Kinder oder Kaffee-Abstinente empfiehlt sich ein Kakao oder eine heiße Schokolade, die das schokoladige Geschmackserlebnis verstärkt. An warmen Tagen bietet sich ein Eiskaffee oder ein kalter Chai-Latte als erfrischende Begleitung an. Wer es exotischer mag, wählt einen Kokos-Latte, der die tropische Note des Kuchens aufgreift.

Zusätzliche Info

Der Blechkuchen hat in der deutschen Backkultur eine lange Tradition und gilt als praktische Lösung für größere Gesellschaften. Anders als runde Kuchen lässt sich ein Blechkuchen in gleichmäßige Portionen teilen und eignet sich besonders für Familienfeiern, Kindergeburtstage oder das Büro. Die Kombination von Schokolade und Kokos erinnert an die beliebten Bounty-Riegel und spricht damit Generationen von Naschkatzen an. In den 1970er und 1980er Jahren erlebte diese Geschmackskombination ihren Höhepunkt in deutschen Haushalten. Heute erlebt der klassische Blechkuchen eine Renaissance, da er als unkomplizierte Alternative zu aufwendigen Motivtorten geschätzt wird. Die Verwendung von Kondensmilch in der Kokosschicht ist ein typischer Kniff der traditionellen Hausmannskost und sorgt für die charakteristische Süße und Bindung. Regional gibt es Varianten mit zusätzlichen Mandeln oder einer Schicht Aprikosenmarmelade zwischen Teig und Kokosdecke.

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